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DANKE!!!

 

So, Leute, die große Sause ist vorbei! Die Party des Sommers kann ad acta gelegt werden und erwartungsvoll in Richtung Party-Herbst geschaut werden, denn bekanntlich werden die Fiffis in diesem Jahr auch schon 15 Jahre alt.

Wir wollen allerdings die Gelegenheit nutzen, um uns noch einmal bei all unseren Gästen zu bedanken für die vielen Glückwünsche und diesen unvergesslichen Abend. DANKE! Einen ganz besonderen Dank möchten wir natürlich an unsere Freund_innen vom Filmstadtinferno 1999 richten, die uns ein tolles Geburtstags-Graffiti an der Datscha gemalt haben. Wir haben uns wirklich riesig gefreut.

Und zu guter Letzt natürlich auch ein herzliches Dankeschön an die Notgemeinschaft Peter Pan, an DJ Pyro-P + Oese und DJ Tasteless für das tolle musikalische Unterhaltungsprogramm. Die 030er_innen nutzten auch gleich die Gelegenheit, der Band noch ein sehr lesenswertes Interview aus den Rippen zu leiern (http://03nullerinnen.noblogs.org/).

Wir machen nun erst einmal Sommerpause und hoffen, euch alle wieder fit und mit bester Laune zum Rückrundenauftakt in der Nordkurve zu sehen. Bis dahin!

Eure Zujezogenen

schaut mal…!

das haben wir euch ja einfach noch vorenthalten !

haben wir geschenkt bekommen und uns wie fleisch- und tofuschnitzel gefreut !!!!

danke nochmal an die macher_innen

zujezogengrafity

King Banik versus Slavia Prag

Ein insbesondere dank meiner Mitfahrer unvergesslicher Tschechien und Slowakei – Ausflug wurde durch dieses Spiel abgerundet. Während bei den weiteren 5 unterklassigen Spielen in Tschechien das “Übliche” (Klobasa, Pivo, alte Holztribünen, die liebenswerte omnipräsente tschechische Nappel – und Gemütlichkeit, die Entdeckung der Langsamkeit etc.) und in der Slowakei (welche, Achtung Futur2, definitiv noch einmal von mir bereist werden wird) ausschließlich Burgen und Natur (ok, 1-2 Pivo auch) im Vordergrund standen, sollte bei oben genannter Begegnung auch das Fangeschehen im Fokus stehen.

Das altehrwürdige Stadion “Bazaly” (http://de.wikipedia.org/wiki/Stadion_Bazaly#mediaviewer/Datei:Ostrawa_7176.jpg) ist natürlich definitiv ein sehenswertes, zumal es heute mit 12.500 Zusehern gut gefüllt werden sollte. Wie der Überschrift zu vernehmen ist, gilt Banik Ostrava (abgefuckte, authentische, nach Ruß stinkende Stadt) ja als “Supportking” in Tschechien, da sie zum einen “polnischen” Support abliefern (sehen sich als Schlesier und haben eine auch an diesem Tag stark sichtbare Freundschaft zu Katowice) und zum anderen als die bestorganiserte Szene gelten, die auch auswärts regelmäßig auftrumpft. Die, im Gegensatz zu den von mir 2-mal gesehenen und als schlecht bewerteten Spartaner, Gäste von Slavia fahren die “Ultraschiene”, weshalb dieses Spiel als das stimmungsvollste im Land gilt; aufgewertet durch die Tatsache, dass es bei den Gästen darum ging, den Abstieg zu vermeiden und die Heimseite sich und den Klassenerhalt feiern wollte. Eine aufgrund falscher Berechnungen mäßige Choreo, eine halbwegs gelungene Choreo und jede Menge Schlachtrufe später gehe ich zwar mit, dass Ostrava in jedem Fall der “King” in Tschechien ist, richtig gut oder gar überragend war das beileibe nicht. In meinen Augen kein Vergleich zu den (als mittelmäßig geltenden) polnischen Szenen, die ich schon sah. Die in schwacher Zahl angereisten Gäste (200…möööp) überzeugten zwar anfangs mit einer guten Mitmachquote und 1-2 optischen Aktionen, das Katastrophenspiel ihrer Mannschaft (2:0 für Banik, Slavia schaffte dennoch den Klassenerhalt), welche danach mit einer Bierbecherarmada eingedeckt wurde, sorgte jedoch alsbald für relative Ruhe. Die Banikfans feierten den gelungenen Saisonabschluss und wir nahmen die Gästefans etwas genauer unter die Lupe um hernach festzustellen, dass wir sowohl die ältesten, als auch die breitesten Menschen im Gästeblock gewesen wären. Zurück an die ausgeschlossenen Anstalten.

Den Letzten beißen die Hunde

Man stelle sich mal richtigen Abstiegskampf vor. Einer läuft für den Anderen, grätscht, flankt, schießt, kämpft, beißt die Zähne zusammen und frisst Gras. Platzwunden, Schienbeinbrüche, Wadenkrämpfe, alles egal, nur nicht absteigen. Ja, so kann Abstiegskampf sein. Nicht aber beim SVB 03 im Jahre 2014.

Die Konstellation war eigentlich so mathematisch einfach, wie praktisch umsetzbar. Nulldrei darf nicht verlieren, sollte Lok gewinnen bei Erna II. Also, alles in eigener Hand und mit oben beschriebenen Abstiegskampf auch ohne weiteres realisierbar, denn selbst ein dreckiges 0:0 oder ein zuschauerfreundliches 5:5 hätten den Tag einfach perfekt gemacht.

Hätte, hätte…
Am Ende bleibt eigentlich nur der beschissene Geschmack und der trockene Mund vom Nicht-Abstiegs-Frust-Bier. Ja, wir leben noch. Wir sind nach einer desaströsen Leistung in Meuselwitz und eigentlich drei Vierteln der Saison tatsächlich nicht abgestiegen. Warum? Weil Lok scheiße genug ist, um nicht noch ein Tor zu machen und weil Erna II uns aus unerfindlichen Gründen irgendwie den Arsch gerettet hat. Unser Team hingegen ließ an diesem Tag erneut alles vermissen, außer unangemessene Freude über den Nicht-Abstieg im Angesicht des eigenen Unvermögens.

Es ist ein gefühlter Abstieg gewesen am vergangenen Samstag in Meuselwitz, feurig gewürzt mit jeder Menge Pfeffer von den scheiß Cops, versalzen von Aushilfsköchen unter den eigenen Anhängern und garniert mit etwas Rauch, der auch schon mal frischer aussah.

Wir sind nicht die Letzten. Uns beißen zumindest nicht die Hunde. Zum Glück. Wir bleiben drin und sehen uns wieder in der Regionalliga.

Jetzt bleibt noch der Landespokal, der die Suppe doch noch irgendwie schmackhaft machen kann. Ein kleines und verhaltenes „avanti babelsberg…!“.

Wir lieben dich trotzdem, Nulldrei!

Erna kommt!

libes tagebuch,

 

habe mich lange drauf gefräut an diesem samstag die zecken wegzukegeln. über facebook und whatsapp meine leude mopilisirt und dann auch noch die geile nachricht am morgen: die häslichen grafs der zeckn geil gekrosst..hehe…die lutscher. schön mit pascal inn gästeblock, des is ja nen richtiges stadion….nee da mag ich unsers mehr…..auserdem kan mann hier das spielfeld sehn, boring. heut war ich wirkklich voll auf ultra, neue windbraker kam gestern von amason, gleich ma schön gegen die ziegäuner pöbeln. abeit macht frei, barbelsberg 03, kann ich immer noch voll drüber ablachen.gehört zum fusi dazu. ja, dan habisch halt den hitlergruss gemacht, provo halt…scheiß politik im stadion, wärn die zecken nie raffen.  weiß nich, warum sich jemant aufregt, is fusi. bin nich rechts, ess auch öfter maln döner. auch wenn ich manschschmal mim fus wibbte, war der support der zecken schwach, alter. wies ausging weiß ich garnich. schade das nachm spiel unser zivi im weg stand, wir warn nähmlich echt multiviert…aber auch so hammers denen gezeigt. jetz muss ich schluss machn, mutti macht gleich es licht aus.  hahohe.

Die Nordkurve passt nicht in die Tram!

Einige Jahre ist es her, dass wir das letzte Mal bei den Unaufsteigbaren gastierten. Damals waren die Vorzeichen allerdings deutlich angenehmer. Dieser Tage gehts bei uns gegen den Abstieg und da ist ein Spiel beim Tabellen-Zweeten doch eine gewisse Herausforderung, um die dringend benötigten Punkte zu holen.
All das und, dass es halt gegen Schmachdeburch ging, führten zu einer angenehm großen Mobilisierung. Irgendwas zwischen 200 und 300 im Zug, viele Individualreisende und endlich mal wieder ein Bus. Letzterer wurde im Vorfeld als Oldtra-Bus beworben und der erste Rundblick beim Einsteigen bestätigte das auch größtenteils. Eine lustig unaufgeregte Anreise war die Folge und die Betonschüssel konnte, trotz dezent verspäteter Abfahrt, rechtzeitig erreicht werden. Warum uns die Ordnungsmacht allerdings einmal quer durch MD führte, anstatt kurzerhand die Landstraße zu nehmen, bleibt wohl für immer ihr Geheimnis.
Im Stadion dann alles beim Alten: Widerliche Ordner, völlig unnötig behelmte und teilweise vermummte Cops, zu teures Bier, eine maximal mittelmäßige Bratwurst und ein nerviger Stadionsprecher im weißen Mantel. So weit, so gewohnt. Wer allerdings im Vorprogramm keine Probleme damit hat, die Onkelz zu spielen ist raus – und zwar nicht nur an diesem Tag!
Zu Beginn dann von beiden Kurven ein Intro. MD mit Blockfahne und großen Spruchbändern. Allerdings mit mangelhafter Ausführung im oberen Teil. Im Gästeblock ein Banner inklusive Zettelhochhalten. Leider nicht geschlossen, deshalb auch nur suboptimal. Dank mehrerer 100 Nulldreier_innen konnte der Support streckenweise wirklich überzeugen. Allein das “Darum feiern wir” war das lauteste, was ich seit langem gehört habe. Das Spiel selbst trug seinen Teil dazu bei, dass es aber immer wieder Durchhänger gab. Ich will auch einfach nicht viel zum Geschehen auf dem Rasen schreiben. Schaut Sport im Osten, wenn euch das wirklich interessiert. Was mit aber teilweise erschrecken ließ, neben dem oft bemängelten fehlenden absoluten Willen, waren die noch immer viel zu oft vorkommenden Ungenauigkeiten im Spiel. Das sollte, ach was schreibe ich, das muss eine Mannschaft nach 28 Spieltagen besser können! In der aktuellen Situation in MD 0:3 zu verlieren, kann passieren. Aber bitte nicht so.
“Highlight” der Rückfahrt waren anschließend wieder die Beamten, die uns den korrekten Weg aufzeigen sollten. Das Ergebnis war eine erneute Runde quer durch die Stadt, vorbei an einigen Treffpunkten der falschen Blau-Weißen. Der Bus stand sogar in der Straßensperre, die für die zum Bahnhof laufenden Bahnfahrer eingerichtet wurde. Ganz starke Leistung!
Vorausschauend wartet nun zwei absoluten Endspiele. Angefangen mit Erna Zwo, welche mit Sicherheit ordentlich mobilisieren werden. Hoffentlich besinnt sich die Mannschaft wieder auf ihre Stärken und bringt diese nervige Saison noch gut nach Hause.

P.S. Was die Überschrift mit dem Text zu tun hat? Nix. Aber ein paar Zugfahrer_innen fanden die klasse. (Anm. der Red. : Äußerung des Fanbeauftragten aus Magdeburg)

Schreibe so nebenbei den Bericht zum Spiel gegen Viktoria Berlin

und schaue dabei “The Millers”. Amüsiere mich erstaunlich konstant, welches ich über das Spiel am Freitagabend nur bedingt sagen konnte. Das indische Essen war wieder vorzüglich und die Gästeultras hatten eine erstaunlich dicke Lippe…..gut, bei uns Hippies funktioniert das ja noch. Was auch funktionierte war die Stimmung der Nordkurve, die ging wirklich durch. Das Spiel selbst hingegen erinnerte mich eher an Mario Barth oder andere Furunkel. Ohne geschenkten Elfer wären wir als verdienter Verlierer vom Platz gegangen, das Moralpünktchen macht Hoffnung für das “Knallerspiel” in Malleburg (ich hoffe auf 250 Nulldreier, mehr werden es wohl nicht), aus welchem wir irgendwie irgendwas mitnehmen sollten……auch wenn es nur die Erkenntnis sein sollte, dass die Mannschaft lebt und/oder wir es endlich mal raffen, 90 Minuten lang auf Lalala-Liedgut zu verzichten, weil das a) nur bis zum ersten Ordner dringt, b) der Mannschaft mal gar nix bringt und c) fast jeder singt, weil ihm d) der Text gelingt. Letzteres lässt sich über diesen Erguss meinerseits nun wirklich nicht behaupten.

Nordhausen, Harzrigi

Bereits einen Tag vor dem Spiel ging es für mich los zur drittletzten Auswärtsfahrt dieser seltsamen Regionalligasaison. Der Grund war die Bildungsfahrt des Fanprojekts zur KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Über Magdeburg und Sangerhausen erreichten wir Nordhausen pünktlich auf die Minute und nach kurzer Fahrt mit der Straßenbahn und einem Fußmarsch durch eine Kleingartenanlage auch bald unsere Unterkunft. Idyllisch inmitten von grünen Wiesen und kleinen Bergen gelegen, Ziegen und Schafe inklusive, durfte uns das Schullandheim Harzrigi beehren.

Schnell die Zimmer bezogen und dann war der Kleinbus auch schon zur Abfahrt gen Gedenkstätte bereit. Dort empfing uns Johannes, der uns die kommende Stunden durch Mittelbau-Dora führte. Nach kurzer Begrüßung und einem Gespräch über Fußballfanszenen im Allgemeinen und die Babelsberger im Besonderen (auch Fangruppen aus Jena und München hatten unlängst die Gedenkstätte besucht) ging es zu einer großen Runde über das Gelände. Inhaltlich kann und möchte ich gar nicht auf das Erfahrene eingehen, wer möchte kann sich gerne im Netz oder mit Hilfe von diversen Veröffentlichungen informieren. Nur kurz dazu, es war eine sehr gute Führung. Johannes konnte jede, aber auch wirklich jede Frage der Teilnehmer_innen beantworten und die Diskussionen waren anregend. Nach kurzer Pause ging es in die Stollenanlage und zum Schluß sahen wir noch einen Film über die Befreiung des Konzentrationslagers. Insgesamt waren wir 5 Stunden in der Gedenkstätte. Die folgenden Programmpunkte dann Einkaufen, Feuer machen, Kartoffeln und Würstchen grillen, über den Tag und das Erfahrene quatschen, aber auch viel Lachen und irgendwann dann ins Bett fallen.

Am Spieltag noch Frühstück im Schullandheim und dann per Straßenbahn zum Bahnhof wo der kleine Zugmob, eher ein Möbchen, und der Shuttlebus schon auf uns warteten. Vorm Stadion dann ein völlig überzogener Einsatz der Ordnungsmacht. Es war wohl – welch Verbrechen! – der Bus durch einen Aufkleber verschönert worden. Daraufhin kam zu Durchsuchungen und bei einigen Reisenden  wurden Personalien festgestellt – pure Provokation! Anscheinend hatte die Staatsmacht dadurch Gefallen an willkürlichen Aktionen gefunden, denn auch während des Spiels wurden Zuschauer_innen belästigt und mussten Körper- und Personenkontrollen über sich ergehen lasse.

Es ist an dringend an der Zeit die Aktion „Fußballfans beobachten Polizei“ wieder zu beleben!

Das Spiel unseres Teams in der ersten Halbzeit unterirdisch und es ging torlos in die Kabine. In der 2ten Halbzeit ein viel besseres und engagierteres Auftreten von Nulldrei, Chancen waren vorhanden und mit ein wenig Glück hätten wir dort punkten können. Schade drum, aber es geht weiter!

Schon am Freitag gegen Viktoria Berlin. Da gibt es dann endlich den lang ersehnten Sieg.

Per Auto ging es für mich nach dem Spiel zurück nach Potsdam.

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